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Live DVD

Folkmusik der Extraklasse. Es ist ein Ost – West – Fest. So oder so ähnlich klingt die Zukunft der Musik Europas. Ihre Musizier- und Improvisationsfreude ist überschäumend.
Folkmagazin, 3.2008

 

Exzellentes, lang fälliges und bestens ausgesteuertes Livewerk der Berliner Ausnahmeband, das erahnen lässt, welche Präsenz das um den polnischen Schlagzeuger Adam Tomaszewski  erweiterte Trio (Geige, Piano und Kontrabass) bei seinen Auftritten erzeugt. 18 Stücke zwischen Poesie, Melancholie und kraftvollem osteuropäischen Folk, komplett mit Klezmer-, Chanson und Balkanklängen.
Folker, 3.2008

 

Violine, Bass, Piano und Perkussion, mal komödiantisch, mal energiegeladen, immer verführerisch. Ein hochkonzentrierte Konzertatmosphäre über eine Stunde!
Blue Rhythm, 5.2008

 

Das Ganze könnte auch ein stimmungsvoller Soundtrack für einen Film á la "Die wunderbare Welt der Amelie" sein...Musik von eindringlicher Schönheit, Intensität und instrumentaler Farbenpracht...Das Spielgefühl miteinander und das künstlerische Ausdrucksvermögen der Einzelnen ist bewundernswert.
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterNorbert Neugebauer, Rocktimes, Mai 2008

 

Trio Bravo+ verbinden Balkan-Folk mit Chanson-Anklängen und Klassik-Elementen. Kein Gesang - nur Instrumente (Klavier, Violine, Bass, Schlagzeug, Orgel) Diese Live- Platte des Quartetts zeigt, wie packend und nuancenreich das klingt: schwermütig, zart, dann dramatisch und mitreissend.
Gala, 27.03.2008 - 4 Sterne

 

...das simple Bravo bedeutet eben auch stilistische Freiheit, die sich im Spannungsfeld zwischen Klassik, Jazz und Folklore auslebt und fröhlich auch in anderen Stilistiken wildert.
...gerade der gefühlsmäßige Umgang mit der Musik neben der handwerklichen Brillanz ist das große Plus der vier Musiker. Eine Pause in ihrer Musik sagt  oftmals mehr als eine gewagte Harmoniefolge, der Nachhall einer Note kann  schwerer wiegen als der Bass eines jamaikanischen Soundsystems. Die Welle des Erfolgs, auf der das Trio Bravo Plus getragen wird, ist wohl noch am ehesten mit dem unerwarteten Erfolg von Yann Tiersens Filmmusik zur Wunderbaren Welt der Amelie oder dem des Quartetto Nuevo zu vergleichen, die ebenfalls fast ohne Werbung auskamen und sich ganz einfach mit Qualität durchsetzten. Es geht also doch noch.
Jazzthetik 4/2008

 

Der charmante Mix des internationalen Vierers verbindet slawische Schwermut mit mediterraner Leichtigkeit und ist vielleicht deshalb kaum zu fassen. Spätestens bei einem kleinen Hit wie "Wiener Würstchen" hat man's aber gepackt und folgt dem Konzert mit Begeisterung.
Jazz Thing April/Mai 2008

 

Wer zeitlose, akustische Musik abseits stilistischer Grenzen und Konkurrenzn sucht, findet hier Zartes neben Wildem, recht Gefälliges neben wirklich Nachdenklichem und Wertkonservatives neben Neuem.
Stefan Woldach, WOM Magazin 04.2008

 

Wer seine Songs „Trauriger Clown“, „Weisses Akkordeon“ oder gar „Wiener Würstchen“ nennt, der gibt dem Hörer schon eine Ahnung davon, dass es nicht bierernst zur Sache geht ...Neben Chaet brillieren der mit allen Wassern der Multistilistik gewaschene Pianist Giorgio Radoja, der flinke Bassist Sergej Sweschinskij und der Grenzen  sprengende Schlageuger Adam Tomaszewski.
Rolf Thomas, Blue Rhythm Sommer 2008

 

Die schwermütige slawische Seele trifft auf westliche Grooves. Vier klassisch ausgebildete Musiker die aus der Ukraine, Polen und Italien nach Berlin und Hamburg gekommen sind, bilden das Trio Bravo+ (daher das Plus im Namen), die trotz ihrer kammermusikalisch anmutenden Instrumentierung jede klangliche Eingrenzung locker sprengen. Trio Bravo+, 1994 in Berlin gegründet, haben in ihren bislang fünf Alben gezeigt, wie man Klezmer, Chanson, Gypsy Music mit Klassik und Rock zu einer unerhört geschmackvollen Melange anrührt.
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterall my jazz, mai 2008

 

Klassische Elemente werden mit Zigeunermusik, Klezmer, Chanson, Folklore, Jazz und gepflegter Rock-Attitude zu einer brodelnden Mixtur hochinspirierter Kompositionen verschmolzen. Dass dies alles obendrein einer kräftigen Prise Humor und Lebensfreude nicht entbehrt, deuten alleine schon Titel wie „Trauriger Clown“, „Weisses Akkordeon“ oder gar „Wiener Würstchen“ an.
Earth Ling Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterCo-Art Music

 

Vor allem Mark Cheat an der Violine und Giorgio Radoja am Klavier begeistern immer wieder mit perfektem Zusammenspiel. Energiereich und präzise wird hier musiziert. Im Vergleich mit ihren Studioalben spürt man hier etwas mehr vom Feuer, das in der Musik steckt.
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterWeltmusik-Magazin.de

 

„...Während die Band spielt, erschafft sie alle Nuancen von Licht und Schatten
mit ihren manchmal melancholischen und dennoch exuberanten Kompositionen.“
The Scotsman, 13.08.2005

 

„ Sie spielen als restlos überzeugende Kosmopoliten in Sachen Musik.
…eine musikalisch anspruchsvolle Auflösung von Stilgrenzen.“
„Eine Energie, die sich in perfektem Zusammenspiel seiner Mitstreiter übertrug und immer neue Horizonte öffnete.“
Neue Westfälische 10.11.2005

 

„ Hier konnte man in perfekt gespielte, „unerhörte“ Klangwelten eintauchen und die derart erzeugten Bilder genießen.
…mit Virtuosität gepaarter Ideenreichtum sprach jedem Versuch der Einordnung in eine musikalische Schublade Hohn.“
Westfälischer Anzeiger 17.11.2005

 

„...Trio Bravo wagt den Spagat zwischen E- und U-Musik verschiedenster Couleur.“
Berliner Morgenpost 14.04.2000

 

„...Da wird dann auch gerockt als gelte es, den Punk mit russischer Folklore zu verheiraten.“
Die Welt 03.02.2001

 

Trio Bravo+: Visionäre Klangbilder Live präsentiert

Die schwermütige slawische Seele trifft auf westliche Grooves. Vier klassisch ausgebildete Musiker die aus der Ukraine, Polen und Italien nach Berlin und Hamburg gekommen sind, bilden das Trio Bravo+ (daher das Plus im Namen), die trotz ihrer kammermusikalisch anmutenden Instrumentierung jede klangliche Eingrenzung locker sprengen. Trio Bravo+, 1994 in Berlin gegründet, haben in ihren bislang fünf Alben gezeigt, wie man Klezmer, Chanson, Gypsy Music mit Klassik und Rock zu einer unerhört geschmackvollen Melange anrührt.


Auf ihrer ersten DVD, aufgenommen am 25. November 2005 im Dortmunder Dietrich Keuning Haus, zeigen Mark Chaet (Violine), Sergej Sweschinskij (Kontrabass). Giorgio Radoja (Piano) und Adam Tomaszewski (Schlagzeug, Marimbaphon), dass sie bei ihren Auftritten keine aufwändige Lightshow, keine mit optischem Schnickschnack ausgestattete Performancekunst benötigen, um mit ihren Songs beim Live-Publikum Begeisterungsstürme auszulösen. Und so präsentiert das Quartett denn auch gänzlich unprätentiös aber hochkonzentriert ihr einstündiges Konzert, das ohne Zwischenansagen oder launige Dampfplauderei auskommt.


Die Bildführung ist klar, kapriziert sich nicht auf technische Tricks und schnelle Schnitte. Der Klang ist exzellent und perfekt austariert. So verweilen Augen und Ohren unabgelenkt bei dem präzisen und beseelten Spiel der vier Musiker. In die Interaktionen zwischen dem Violinisten Mark Chaet und Giorgio Radoja am Piano, klinken sich mit viel Elan der Bassist Sergej Sweschinskij und Adam Tomaszewski (Schlagzeug) ein, beleben so das Geschehen zwischen komödiantischer Leichtigkeit und energiegeladenem Temporausch.


Die unbändige Lust am Musizieren spiegelt sich in der Mimik von Tomaszewski wider, der nicht nur für großartige Trommelwirbel sorgt, und mit seinem Marimbaspiel die jazzigen Akzente bei Trio Bravo+ setzt. Die anderen drei gehen hoch konzentriert zu Werke, man spürt, dass hier eine Combo nicht darauf aus ist mit optischen Tricks Wirkung zu erzielen. Das bewerkstelligen sie mit ihrer unwiderstehlichen Musik. Mit rasanten Tempiwechseln, furiosen Soloeinlagen und rhythmischer Präzision lassen sie zwischen Folk und Rock, Klezmer und Chanson, Mazurka und Balkanklängen absolut nichts anbrennen.


Die insgesamt 14 Tracks, darunter so poesievolle Titel wie "Weißes Akkordeon“, die musikalischen Landschaftsbeschreibungen "Rondo Ukraine" und "Fernes Irland", sowie das revolutionär klingenden "Panzerkreuzer Potemkin", die alle aus der Feder des Komponistengespanns Chaet /Sweschinskij stammen, lassen in Sachen rhythmischer und melodischer Raffinesse keine Wünsche offen. Sie sind verführerisch wie ein Sommertag und erfrischend wie eine Seebrise. In ihrem Hang zu musikalischen Grenzüberschreitungen sind Trio Bravo+ auch auf der Bühne nicht zu bremsen.