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Selten entwickeln Soundtracks ein so faszinierendes Eigenleben... Die damals avantgardistische Mischung aus Dokumentation und Inszenierung, in der Robert Siodmak und Billy Wilder die Geschichte zweier junger Paare erzählen, die sich einen vergnügten Sonntag am sommerlichen Berliner Wannsee machen, hat die heutigen Musiker zu einer Sinfonie der Großstadt inspiriert, die geniale Kapriolen schlägt zwischen Leichtigkeit des Seins, Verwirrung der Gefühle und Lust am Alltagsabenteuer. Ein Hörerlebnis für die ganze Woche.
VER.DI Publik
„...Während die Band spielt, erschafft sie alle Nuancen von Licht und Schatten
mit ihren manchmal melancholischen und dennoch exuberanten Kompositionen.“
The Scotsman, 13.08.2005
„ Sie spielen als restlos überzeugende Kosmopoliten in Sachen Musik.
…eine musikalisch anspruchsvolle Auflösung von Stilgrenzen.“
„Eine Energie, die sich in perfektem Zusammenspiel seiner Mitstreiter übertrug und immer neue Horizonte öffnete.“
Neue Westfälische 10.11.2005
„ Hier konnte man in perfekt gespielte, „unerhörte“ Klangwelten eintauchen und die derart erzeugten Bilder genießen.
…mit Virtuosität gepaarter Ideenreichtum sprach jedem Versuch der Einordnung in eine musikalische Schublade Hohn.“
Westfälischer Anzeiger 17.11.2005
Ein kleiner Edelstein unter den Silberlingen.
RNZ 25. September 2003
Mal ehrlich, es soll ja Menschen geben, die halten einen Sonntag für nichts besonderes; die langweilen sich sogar! Dabei geht nichts über einen Sonntagmorgen an dem man ausschlafen kann. Wenn dann beim Erwachen auch noch die Sonne ins Zimmer scheint, ist der Start doch schon halb gelungen. Was der Tag dann so bringt, liegt in den eigenen Händen.
Das Trio Bravo+ besingt bzw. bespielt einen solchen Sonntag. Eigentlich handelt es sich bei dieser Einspielung um die Filmmusik zu dem gleichnamigen Stummfilm von 1929. Aber man muss Menschen am Sonntag gar nicht sehen. Die Musik ist so plastisch, dass ein eigener Film vor dem inneren Auge abläuft. Die einzelnen Titel tun ein übriges, damit man sich das Geschehen vorstellen kann. Dort kommen die Badefreuden beim Weekend am Wannsee ebenso vor wie die Liebe in schwarzweiß mit ihren Querelen und Träumen; da spielt ein Altes Grammophon einen Berliner Walzer zum Rendez - vous, und als Hörer erfährt man einiges über Taxifahrer und andere Menschen.
Hermann Mennenga, Jazz Corner Radio Ostfriesland
Dem Trio sage ich Bravo und zwar plus.
Discover, Peter Backof
Man braucht den 1929 entstandenen Avantgarde-Film von Billy Wilder, Robert Siodmak, Edgar Ulmer, Fred Zinnemann etc. gar nicht kennen, dank der Musik von "Trio Bravo" laufen die Bilder auch ohne Leinwand im Kopf ab... Sie haben, mal zurückhaltend und sehnsüchtig, mal überschäumend und voller Lebensfreude, die Atmosphäre des wunderbaren, mondänen aber unspektakulären Sonntags voller Sommerfrische erfasst. Dabei entwickelten sie, ähnlich der Berliner Filmavantgarde, die 1929 mit ihrer Low-Budget-Produktion Maßstäbe für kommende Jahrzehnte setzte, einen eigenen Stil. Trio Bravo hat keine herkömmliche und gewöhnliche Vertonung gemacht, sondern sich auf eine erfrischende eigene Art, voller Spielfreude, Walzermelodien, Klezmereien mit den Bildern des Films verbunden.
Teleschau, Andreas Fischer
All in all we have 57 minutes of non-austere and twinkle-toed music that will put a grin on your face. And isn’t that great?
Django Syntax,
Tokafi
„...Trio Bravo wagt den Spagat zwischen E- und U-Musik verschiedenster Couleur.“
Berliner Morgenpost 14.04.2000
„...Da wird dann auch gerockt als gelte es, den Punk mit russischer Folklore zu verheiraten.“
Die Welt 03.02.2001
„...ein Kunstwerk, bei dem die Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt wurden.“
Sylter Rundschau 27.07.2001
„Ein Herz & Heimatabend für Menschen.“
Der Tagespiegel 21.10.2002